Dieser Vortrag basiert auf den wissenschaftlichen Daten unserer FDOK Untersuchungen an der Medizinischen Goethe Universität Frankfurt, publiziert in folgendem PubMed Artikel:
Ghanaati, S.; Dohle, E.; Schick, F.; Lechner, J. Quantitative Real-Time RT-PCR Verifying Gene Expression Profile of Cavitations Within Human Jaw Bone. Biomedicines 2025, 13, 1144. https://doi.org/10.3390/biomedicines13051144 PMID:40426971
Mit der weltweit praktizierten, in Deutschland in den 50/60iger Jahren entwickelten Neuraltherapie verbindet uns die Idee, dass LOKALE Störfelder zu SYSTEMISCHEN Reaktionen im Körper führen können. Unsere o.g. Daten belegen, dass FDOK-Gewebe histologisch eine deutlich reduzierte mineralisierte Knochenmatrix mit starker Fettinfiltration zeigen. Die Genexpression ist proinflammatorisch geprägt: CCL5/RANTES (12,8-fach), VEGF-Rezeptor-1 (FLT1, 5,9-fach), IGF1 (5,4-fach) und KOR (89-fach) sind stark hochreguliert, während Kollagen Typ I/II/IV, SP7 (Osterix) sowie RANKL und Osteonectin stark abgenommen sind. Diese Muster deuten auf eine lokale, stark entzündliche und osteogenese-suppressive Umgebung in FDOK-Herden hin, die potenziell mit systemischen Immunstörungen in Verbindung stehen könnte. CCL5/RANTES könnte dabei als Biomarker und therapeutisches Target erscheinen. Insbesondere diese möglichen kausalen genetischen Zusammenhänge bedürfen weiterer klinischer Untersuchung, wobei auch der Widerspruch zwischen den üblichen radiologischen Darstellungen und der tatsächlich im Ultraschall CaviTAU® gemessenen Knochendichte hervorsticht
|